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Castle
Staffel 01, Episode 04
Diehöllekenntkeinewut
Originaltitel Hell Hath No Fury
Erstausstrahlung (USA) 30. März 2009
Erstausstrahlung (DE) 14. Dezember 2009
Regisseur Rob Bowman
Drehbuch Andrew W. Marlowe
Episodenübersicht
Vorherige
Die Eliten-Clique
Nächste
Gefrorenes Blut
Die Hölle kennt keine Wut ist die vierte Episode der ersten Staffel von Castle.

Als ein prominenter Politiker ermordet wird, steht das gesamte Polizeipräsidium unter Druck, da die Bevölkerung unbedingt Antworten will. Doch der angeblich saubere Politiker hatte anscheinend noch eine andere Seite, die er sorgfältig vor der Öffentlichkeit versteckt gehalten hatte.

InhaltBearbeiten

Im Revier beschwert sich Castle über den schlechten Kaffee, den er trinken muss. Beckett schiebt seine schlechte Laune darauf, dass das letzte Buch der Storm-Buchreihe "Storm Falls" veröffentlicht wird und er sich vor den Fans versteckt. Ein Anruf ruft die Beiden schließlich zu einem Tatort.

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Zwei Männer entdecken im Müll einen Teppich. Sie nehmen ihn mit nach Hause, doch dort erwartet sie eine Überraschung, denn im Teppich ist eine Leiche. Der Tote ist Jeff Horn, ein bekanntes New Yorker Stadtratsmitglied, der gerade mitten im Wahlkampf für seine Wiederwahl stand. Zwar sieht es aus, als ob er einem Raubmord zum Opfer gefallen ist, doch stellt sich dabei die Frage, warum die Leiche in einen Teppich eingewickelt wurde.

Ryan und Esposito müssen Beweismittel in den umstehenden Müllcontainern suchen, währenddessen Beckett und Castle die Nachricht des Todes an die Ehefrau, Laurie Horn, überbringen. Horn war am letzten Abend bei einer Kampagnenveranstaltung gewesen, weshalb seine Frau vermutet hat, dass er in seinem Büro übernachtet hat. Dies war gerade in der Zeit des Wahlkampfs nicht unüblich.

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Der Kampagnenmanager von Horn, Frank Nesbit, bestätigt, dass Horn auf der Spendengala war, jedoch nicht von dort zurückgekehrt ist. Die Leiche wurde aber weder in der Nähe des Spendenbüros, noch im Bereich des Arbeitsbüros gefunden. Ein möglicher Tatverdächtiger ist der Hotelgründer Calvin Creason, mit dem Horn einen öffentlichen Streit hatte und ihm Drohbriefe geschrieben hat.

Der Teppich, in dem Horn lag, gehörte zu dem Hotel, das Creason besaß, doch der bestreitet den Mordvorwurf. Er ist der größte Spender für die Kampagne von Horns Gegenkandidat, Jason Bollinger. Außerdem lag Horn bei den Umfragen zurück, sodass Creason überhaupt kein Motiv gehabt hätte, um den Mord zu begehen. Horn wäre sowieso abgewählt worden.

Beim Verhör von Bollinger erfahren Castle und Beckett, dass Horn seine Frau betrog und Bollinger von seiner Affäre, mit einem Highsociety Callgirl eines Internet-Escortservices, Fotos hat. Bollinger hatte einen Privatdetektiv, Bruce Kirby, auf Horn angesetzt. Da er jedoch sowieso die Wahl gewinnen wird, wollte er die Fotos nicht mehr veröffentlichen lassen.

Das Team macht sich Gedanken, wie sie legal an das Callgirl herankommen. Die Internetseite ist auf einem ausländischen Server, sodass sie nicht so leicht an die Inhaberinformationen kommen. Castle überlegt nicht nicht lange und ruft, unter Becketts Protest, den Escortservice an, um ein Date mit Tiffany zu bestellen. Schließlich ist er nicht bei der Polizei und muss sich nicht an irgendwelche Regeln halten. Zusätzlich hat er für das Revier noch eine Espressomaschine bestellt, damit er nicht den grässlichen Polizeikaffee trinken muss.

Castle trifft Tiffany in einem Restaurant und Beckett kommt dazu, um die junge Frau zu verhören. Diese berichtet, dass Horn sie vor Kurzem vollkommen aufgelöst getroffen hat und ihre Beziehung beenden wollte, weil er sie im Verdacht hatte ihre Affäre publik zu machen. Anscheinend wurde Horn von jemanden mit eindeutigen Fotos erpresst. Er wollte herausfinden wer der Erpresser war, weil er die Zahlungen nicht mehr finanzieren konnte.

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Das Team informiert sich bei Bollinger wer alles Zugang zu den Fotos hatte. Doch der ist abgelenkt, denn die Witwe, Laurie Horn, hat mittlerweile die Kampagne ihres Mannes übernommen und liegt in den Umfragen vorne. Bollinger gibt Beckett eine Liste mit Namen, aber er würde jetzt die Fotos nicht mehr veröffentlichen, weil es sonst noch mehr Sympathien für die gegnerische Seite gäbe.

Bruce Kirby wird verhaftet, weil man nachweisen kann, dass Zahlungen der Kampagnenfinanzierung auf ein von ihm eröffnetes Konto gezahlt wurden. Dieser gibt die Erpressung auch zu, denn dadurch, dass die Fotos nicht verwendet wurden sollten, wollte er sich noch etwas Geld extra verdienen. Sein Alibi ist jedoch sehr verdächtig, denn zum Mordzeitpunkt wollte sich Kirby mit Horn für die Geldübergabe treffen. Die 250.000 Dollar, die Kirby forderte, waren allerdings eigentlich zu viel für die finanziellen Möglichkeiten von Horn.

Castle macht sich immer noch Sorgen um die Lesung, die am nächsten Abend stattfinden soll. Er hat den Lieblingscharakter der Leser getötet und muss nun mit den Reaktionen leben. Alexis heitert ihn auf, indem sie ihm eine positive Rezension des Buchs im New York Ledger zeigt.

Es stellt sich heraus, dass Laurie Horn aus einer reichen Familie stammte. In ihren Finanzen wurden kürzlich Aktien im Wert von 300.000 Dollar verkauft.

Bei einem Gespräch berichtet Laurie, dass sie herausgefunden hat, dass ihr Mann ohne ihre Zustimmung das Geld genommen hat. Sie hat ihn damit konfrontiert und dabei auch feststellen müssen, dass sie nicht nur finanziell von ihm betrogen wurde. Doch sie hat ihren Ehemann gar nicht ermorden können, denn sie war zu der Zeit mit ihrer Tochter Zuhause.

Die Tatsache, dass die Polizei bei der Hausdurchsuchung 250.000 Dollar in ihrem Haus gefunden hat, lässt das Lügengebilde jedoch zusammenbrechen: Aus Laurie Horn bricht heraus, dass sie nicht die Karriere ihres Mannes zusammen mit Nesbit aufgebaut hat, damit er dann alles zerstören kann. Zusammen mit Frank Nesbit hat sie den Mord geplant. Sie haben Horn im Namen des Erpressers angerufen und einen Übergabetermin ausgemacht. Nesbit hat dann Jeff Horn ermordet.

Alexis ruft ihren Vater an, weil dieser eigentlich gerade auf einer Lesung seines neuen Buchs sein sollte. Castle liest aus "Storm Fall" vor und die Zuhörer sind sichtlich ergriffen. Doch als Beckett den Raum betritt und langsam weiter auf das Lesepult zugeht, stockt Castle der Atem: Kate Beckett trägt ein rotes Kleid. Nach der Lesung macht sich Beckett über die dramatische Leseweise von Castle lustig, doch das Lachen bleibt ihr im Halse stecken, als sie von Martha erfährt, dass der Charakter, der auf ihr basiert einen ganz besonderen Namen trägt: Nikki Heat.

CastBearbeiten

HauptcastBearbeiten

GastcastBearbeiten

TriviaBearbeiten

  • Diese Folge wurde von 9.09 Mio. Zuschauer gesehen.