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Castle
Staffel 5, Episode 3
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Originaltitel Secret's Safe with Me
Erstausstrahlung (USA) 08.10.2012
Erstausstrahlung (DE) 15.02.2013
Regisseur Rob Bowman
Drehbuch Terence Paul Winter
Episodenübersicht
Vorherige
Bewölkt mit Aussicht auf Mord
Nächste
Mord ist sein Hobby
Dein Geheimnis ist bei mir sicher ist die dritte Episode von der fünften Staffel von Castle.

Als eine junge Frau auf mysteriöse Weise ermordet wird, finden Castle und Beckett heraus, dass ihr Todesfall möglicherweise mit dem Verkauf eines Lagerraums zu tun hat. Die Ermittlungen führen das NYPD zu einer Gemeinschaft von Schnäppchenjägern, die in den zu verkaufenden Räumen nach kleinen und großen Schätzen.

HandlungBearbeiten

Alexis packt ihre Sachen, um ins Studentenwohnheim zu ziehen. Castle ist besorgt, dass sie viel zu viel mitnimmt und macht ihr klar, dass sie gerne einige Sachen auch bei ihm lassen kann, doch Alexis möchte möglichst all ihre Sachen bei sich haben. Martha fragt ihren Sohn schließlich in einer ruhigen Minute, ob er nicht noch mit Alexis darüber sprechen möchte, dass er und Beckett jetzt ein Paar sind. Sie gesteht, dass sie damals durchaus bemerkt hat, dass Beckett sich im Schrank versteckt hat. Schliesslich hat Castle keine andere Wahl, als seiner Tochter reinen Wein einzuschenken.

Beckett ist wütend, dass Rick seiner Familie von der Beziehung erzählt hat und befürchtet, dass bald das ganze Präsidium davon weiß und Gates dann dafür sorgen wird, dass sie nicht länger zusammenarbeiten dürfen. Schließlich werden die beiden zu einem Tatort gerufen. Die junge Wendy Dupree wurde von jemanden erschossen und ist in einer Wohnung verblutet. Kurz vor ihrem Tot hat sie das Wort "LIE", also "Lüge" mit ihrem eigenen Blut auf den Boden geschrieben.

Esposito findet schließlich das Handy der Toten, auf welches jemand eine Drohnachricht per SMS geschickt hatte. Die Spur führt zum alten Boss von Wendy, dem sie viertausend Dollar gestohlen hat. Dieser gibt zwar zu, dass er ihr die Nachricht geschrieben hat, beteuert jedoch, dass er sie nicht umgebracht hat. 

Beckett und Castle versuchen noch immer dahinter zu kommen, warum Wendy das Wort "Lie" auf den Boden geschrieben hat. Als Beckett kurz verschwindet, um sich und Castle Kaffee zu holen, klingelt Becketts Telefon. Castle zögert, doch er nimmt ab und hat am Ende der Leitung eine überraschte Lanie, die sich wundert, warum er an Becketts Telefon geht. Schließlich teilt sie ihm mit, dass sie einen Teilabdruck eines Fingers gefunden hat und weißt Castle an, mitzuschreiben, was sie sagt. Er sucht daraufhin in den Schubladen nach einem Stift und Papier, findet dabei jedoch eine Art Talisman aus Holzstöckchen. Als Beckett zurückkommt, stellt sie Castle zur Rede, warum er ihre Sachen durchwühlt und an ihr Telefon geht.

Beckett macht Castl klar, dass einige Sachen immer noch privat sind und er das respektieren sollte. Daraufhin beginnt er ein paar Theorien aufzustellen, von wem der Talisman sein könnte, liegt jedoch jedes Mal falsch. 

Ryan findet derweil heraus, dass ein Taxifahrer Wendy am Tag zuvor zu einem Lagerhaus gefahren hat. Dort befinden sich Lagerräume, die man anmieten kann und die Chefin dort erkennt Wendy auch wieder und erklärt, dass sie sich für eine Auktion eingetragen hatte. Castle fällt schließlich auf, dass sie das Wörtchen "LIE" falsch interpretiert hatten. Wenn man es nämlich auf dem Kopf ließt, dann bilden sich die Zahlen "317". Wie durch einen Zufall wird genau dieses Abteil gerade versteigert.

Da die Chefin die Auktion nicht unterbrechen will, springt Castle in die Bresche und ersteigert schließlich den Inhalt von Lager 317, auch wenn er dafür einen recht hartnäckigen Konkurrenten überbieten muss und Beckett einem anderen für 2'000 Dollar verspricht, dass Castle in seinem nächsten Buch einen Charakter nach seiner Mutter benennen wird.

Castle lässt schließlich die Sachen aufs Präsidium bringen. Gates ist alles andere als begeistert, doch als sie sieht, dass unter den Dingen auch noch eine seltene Porzellansammelpuppe ist, ist es um sie geschehen. Castle schenkt ihr kurzerhand die Puppe und macht damit Gates zur glücklichsten Frau der Welt. Schließlich findet Ryan Hinweise darauf, dass das Abteil einem gewissen Wendell Dupree gehört hatte. Dieser ist niemand anders als Wendys Bruder.

Bald stellt sich heraus, dass Wendell bei einem Unfall in der U-Bahn ums Leben gekommen war. Eine Kollegin von Wendy erklärt Beckett, dass Wendy kurz vor dem Unfall ihres Bruders noch mit ihm telefoniert hatte und sagte, dass sie bald keine Probleme mehr haben würden. Beckett geht nun davon aus, dass der Unfall von Wendys Bruder kein Unfall war. 

Beckett und Castle statten schließlich Angelica Henley einen Besuch ab. Für sie hatte Wendell vor seinem Tod einige Zeit als Chauffeur gearbeitet. Henley erzählt, dass sie kurz vor Wendells Tod ausgeraubt wurde und zuerst ihn in Verdacht hatte, die Polizei ihm jedoch nichts nachweisen konnte. 

Castle kehrt zunächst nach Hause zurück, da er sich auf den letzten gemeinsamen Abend mit Alexis freut, bevor sie in ihr neues Zuhause zieht. Die ist wenig begeistert davon und sagt das Dinner ab, macht ihm jedoch bewusst, dass er gerne mit seiner Freundin dorthin gehen kann. Später teilt er Beckett mit, dass er glaubt, dass Alexis glaubt, er würde sie durch Beckett ersetzten. Als Ryan und Esposito dazukommen, sprechen Beckett und Castle sofort wieder über den Fall und kommen so darauf, dass Wendell einen Partner gehabt haben muss, der sich gegen ihn stellte. Beckett erinnert sich an den Mann bei der Auktion, der sie fast ausgestochen hatte. Sie glauben, dass er wusste, dass sich ein sündhaft teurer Armreif in dem Abteil befinden müsste.

Daraufhin statten sie am nächsten Morgen Felix Gozarian einen Besuch ab. Der gesteht, dass er nicht wusste, was sich in Abteil 317 befand, vor der Auktion jedoch einem Mann über den Weg lief, der ihm Geld gegeben hatte, um das Abteil zu ersteigern. 

Während Beckett und Castle ein paar Theorien austauschen, stößt Gates hinzu und erklärt begeistert, dass sie sich eines der Bücher von Castle gekauft hat und sie es wirklich geliebt hat. Dann dankt sie ihm noch einmal für die Puppe. Unterdessen kann Esposito die Kohlezeichnung, die aufgrund von Gozarians Erinnerung angefertigt wurde, einem gewissen Marco Vitrollio zuordnen. Überwachungskameras im Lagerhaus zeigen schließlich, wie Vitrollio in den Lagerraum einbricht und einen Tresor stiehlt.

Marco kann schließlich gestellt werden, doch er beteuert, dass er damals nicht wusste, dass sein Partner den Armeif gestohlen hatte. Erst als er davon in der Zeitung las und mitbekam, dass man Wendall getötet hatte, macht er sich auf die Suche nach dem Armband und glaubte, dass Wendell diesen in dem Tresor in seinem Abstellraum versteckt hielt. Wie sich jedoch schnell herausstellt, ist der Safe absolut leer.

Beckett findet schließlich heraus, dass Angelica Henley sie angelogen hat. Sie hat anscheinend Wendell angestellt, ihren Armreif zu stehlen, um so das Geld von der Versicherung zu erhalten und einem drohenden Bankrott entgegen zu wirken. Gemeinsam mit Castle eruiert sie schließlich, dass sich Angelica Wendall nach dem angeblichen Raub Wendells entledigt hatte, da sie nicht riskieren konnte, dass er oder dessen Schwester von dem Versicherungsbetrug wussten.

Tatsächlich findet sich der Armreif in Henleys Wandsafe. Sie gibt zu, dass sie nur vorgegeben hat, dass ihr der Armreif gestohlen wurde, doch sie beteuert, dass sie nicht Wendell dafür angeheuert hat. Es wurde tatsächlich in ihre Wohnung eingebrochen und sie nutzte die Gelegenheit, den Versicherungsbetrug zu begehen, damit sie ihre Schulden loswerden konnte. 

Castle verabschiedet sich schließlich von Beckett, da er am Morgen früh raus muss. Anstatt sich zu küssen geben sie sich die Hand und stellen sich vor, wie sie sich küssen würden. 

Am nächsten Morgen bringt Castle seine Tochter in ihr neues Zuhause und versucht noch einmal mit ihr über Beckett zu reden. Sie gesteht jedoch, dass sie gar nicht böse auf ihn deswegen ist. Sie gesteht, dass es ihr viel mehr darum geht, dass ihre Mutter nicht da ist und sie nun auch ihren Vater nicht mehr um sich haben wird. Das macht ihr Angst, selbst wenn er nur fünf Meilen weit weg ist. Castle versichert ihr daraufhin, dass er immer sofort kommt, wenn sie ihn braucht. Bevor er geht, bittet Alexis ihren Vater noch einmal unter ihrem Bett nachzusehen, ob sich dort nicht vielleicht doch ein Monster versteckt hat. Lächelnd sieht Castle nach, dann verabschiedet er sich von Alexis.

Draußen fallen sich Castle und Martha weinend in die Arme. Sie beide müssen ihr kleines Mädchen loslassen. Dann beobachtet Rick, wie eine Studentin etwas aus ihrem Rucksack zieht, das aussieht wie ein Teddybär. Sofort kehrt er auf die Wache zurück und erklärt Beckett, dass er weiß, wo sie suchen müssen, nämlich in der Porzellanpuppe, die er Gates geschenkt hat. Als er sie kaputt macht, findet er dort jedoch nichts. Gates ist jedoch am Boden zerstört, da Castle nicht Wendells, sondern ihre Puppe zerstört hat. Also nimmt er die andere und zerstört diese auch. Als sie zerbricht fördert er ein Glasauge und ein USB-Stick zu Tage.

Auf dem Stick finden sie verschiedene Fotos von einem Unfallort. Wie sich herausstellt, starben Wendys und Wendalls Eltern bei einem Unfall, könnten jedoch noch leben, wenn der Unfallverursacher Hilfe gerufen hätte. Am Tatort fand man nur ein zerbrochenes Glasauge. Wendell muss sich nun auf die Suche nach dem Besitzer des Auges gemacht haben, was ihn zu Mrs. Henley geführt hat. Ihr Butler Kirby Smith hatte damals den Unfall verursacht und Wendells Eltern auf dem Gewissen. Er gesteht schließlich, dass er Wendell und auch Wendy getötet hat. 

Gates beglückwünscht Beckett zu ihrem Ermittlungserfolg und macht Castle klar, dass sie ihn nun wieder nicht leiden kann. Castle kann damit leben, spricht Beckett jedoch noch einmal auf ihren Talisman im Schrank an. Auch wenn ihn interessiert, was er zu bedeuten hat, so kann er sich gedulden, bis Beckett sich ihm öffnet. Sie zögert einen Moment, dann erzählt sie ihm, dass sie dieses Männchen gemeinsam mit ihrem Vater gebastelt hat, am Tag nach dem Tod ihrer Mutter. Es erinnert sie an einen schönen, wenn auch sehr traurigen Moment in ihrem Leben. 

Als Castle nach Hause kommt, wartet in seiner leeren Wohnung seine Mutter auf ihn und erklärt ihm, dass sie beschlossen hat, lieber bei ihm Wohnen zu bleiben, damit er sich nicht so einsam fühlt. Auch wenn Castle weiß, dass sie viel eher von sich spricht, dankt er seiner Mutter dafür.

CastBearbeiten

HauptcastBearbeiten

Gast CastBearbeiten

TriviaBearbeiten